„Zoo Bar“ in Darmstadt
„Wir bereiten auch Gerichte zu, die nicht auf der Karte stehen“
Gemütlich sitzt Inés, sechs Jahre, auf ihrem Stuhl in der Sonne und wartet auf den bestellten Kuchen. Eben hat sie sich noch erklären lassen, was es für Limosorten gibt und wurde von der Bedienung gefragt, ob sie mit einem Strohhlam, aus dem Glas oder aus der Flasche trinken möchte.
Als die Kellnerin ihr Stück Käsekuchen bringt, bekommt sie große Augen. Sofort fängt sie an, ihren Kuchen zu verschlingen. Darüber vergisst sie sogar ihre Orangen-Limo. „Lecker“, sagt sie nur.
„Wir bereiten aber auch Gerichte für Kinder zu, die nicht auf der Karte stehen“, sagt Christoph Hillers, einer der beiden Besitzer der Zoo Bar. „Tomatensauce und Nudeln können wir immer machen“, erklärt er. Außerdem sei alles frisch. Es gibt keine Fertiggerichte, „wir bereiten alles selbst zu.“
Schaut man sich um, so fällt auf, dass viele Mütter mit ihren Kindern im Café sitzen. Genug Platz sorgt dafür, dass auch die Kinderwägen noch neben den Tisch gestellt werden können.
Ältere Kinder müssen nicht die ganze Zeit still sitzen bleiben, schließlich lässt es sich auf dem Platz vor der Stadtkirche gut rennen und toben. Dies sieht auch Geschäftsführer Christoph als eine der Besonderheiten seines Cafés an: „Hier fahren außer zu den Anlieferungszeiten keine Autos.“
„Zoo“ heißt die Bar, weil früher die Zoo-Handlung „Lindenstruth“ in dem Haus war. Daran erinnert aber außer dem Namen und den großen Schaufenstern allerdings nichts mehr.
Bitte beachtet das Datum des Artikels. Der Bericht ist eine Momentaufnahme. Das Angebot, die Öffnungszeiten und die Preise können sich verändert haben.


