Ein tolles Erlebnis: Die Schneemann-Demonstration!
Ein Bericht von Rebecca Recebs, 12 Jahre, aus Bad König
Hallo, ich heiße Rebecca und bin 12 Jahre alt. Ich habe die vom Kinder-Echo zusammen mit der Entega verloste Wochenendreise zur Schneemanndemonstration in Berlin gewonnen. Und nun mein Reisebericht:Freitags sind mein Zwillingsbruder, meine Eltern und ich gleich nach der Schule mit dem Zug in Bad König losgefahren. Um 18.45 Uhr kamen wir mit einer halben Stunde Verspätung am Hauptbahnhof in Berlin an. Dann mussten wir noch umsteigen und ein paar Stationen mit S- und U-Bahn fahren, um eine halbe Stunde später unser Hotel zu erreichen. Das Hotel und unser Familienzimmer waren prima. Es liegt gleich neben dem Checkpoint Charlie, dem bekanntesten früheren Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin, den wir uns am selben Abend noch angeschaut haben. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Friedrichstraße und die Allee Unter den Linden gingen wir am Samstagmorgen zur Demo auf den Schlossplatz. Dort wurden wir von Mitarbeiterinnen der Entega freundlich empfangen. Danach hörten wir uns in der Aktionshalle einen interessanten Vortrag über den weltweiten Klimawandel und dessen schlimme Folgen für die ganze Menschheit an. Dabei wurde so erklärt, dass auch Kinder es verstehen konnten, was eigentlich das Klima ist und wohin das Wasser fließt, wenn die Polkappen eines Tages zu schmelzen beginnen. Danach ging es endlich auf die große Freifläche gegenüber dem Berliner Dom (dort stand früher der ,,Palast der Republik" der DDR) zum Schneemann bauen. Fleißige Helfer haben für genügend Schnee gesorgt, auch viele Materialien zum Dekorieren und Gestalten der Schneemänner waren vorhanden. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein ließen uns die klirrende Kälte - über 10 Grad Minus! - während des Bauens fast vergessen. Nach circa einer Stunde war das Werk beendet. Nun blieb noch die Aufgabe, ein Schild zu beschriften, das dem Schneemann in die Hand gedrückt wird. Ich habe in der Schule Spanisch als zweite Fremdsprache. Nachdem ich die vielen Banner an den anderen Schneemännern betrachtet hatte, habe ich daher auf mein Schild ,,AYUDARME" geschrieben. Das heißt auf Spanisch: ,,Helft mir!" So können auch spanisch sprechende Besucher erkennen, worum es bei dieser Aktion geht. Da wir inzwischen ziemlich durchgefroren waren, entschlossen wir uns, den Rest des Nachmittags in den warmen Ausstellungshallen der grünen Woche zu verbringen. Dort zeigten Aussteller aus aller Welt Spezialitäten zum Essen und Trinken. In einer Halle gab es auch Bauernhoftiere zu sehen. Abends waren wir dann noch im Friedrichstadtpalast und haben die Show ,,Winterträume" mit vielen tollen Tänzern und Akrobaten angesehen. Am Sonntag haben wir erst einmal ausgeschlafen und nach einem leckeren Frühstück gingen wir dann noch einmal zum Schneemannfeld. Tatsächlich waren noch viele Schneemänner, Schneefrauen, Schneehasen, sonstige Tiere, Figuren und Iglus dazugekommen. Die Leute von der Entega meinten, insgesamt 750!! Nach zwei erlebnisreichen Tagen machten wir uns dann gegen Mittag auf den Heimweg. Diesmal waren die Züge pünktlich. Bad König empfing uns 10 Grad wärmer, dafür fing es wieder an zu schneien. Die Reise war toll!


