Zur Belohnung vom Skilehrer Gummibärchen
Constanze, 9 Jahre, aus Darmstadt erzählt von ihrem Skiurlaub in Seefeld in Tirol
Seefeld ist ein Ort, in dem man im Winter Ski fahren kann und im Sommer wandern.
Aber heute geht es ums Ski fahren. Ich fahre schon viele Jahre mit meiner Familie und unseren Freunden nach Seefeld. Ich gehe dort jedes Jahr in den Skikurs. In den ersten Jahren war ich immer am Übungshang für die Anfänger direkt vor unserer Ferienwohnung. Jetzt kann ich aber schon so gut fahren, dass ich in einem Kurs bin, der auf der Rosshütte, einem richtig steilen Skigebiet, stattfindet.
Morgens auf dem Weg zur Rosshütte ist im Skibus immer viel Gedränge. Wenn wir angekommen sind, müssen wir mit einem Rollband ein paar Stockwerke nach oben zur Talstation fahren. Meine Mutter sagt immer, ich soll die Treppen laufen, aber ich bin zu faul.
An der Talstation trifft sich unsere Gruppe. Dieses Jahr hieß mein Skilehrer Julius. Er war sehr nett. Dann geht es los. Wir nehmen entweder den Sessellift oder den Schlepplift. Dieses Jahr bin ich nur zweimal aus dem Schlepplift gefallen, und immer hat der Lift angehalten. Unser Skilehrer macht uns eine Übung vor und wir machen sie nach. Wenn wir das gut gemacht haben, gibt es ein paar Gummibärchen zur Belohnung.
Richtig gut kann ich jetzt den Parallelschwung. In der Mittagspause haben mich meine Eltern abgeholt und wir sind zusammen zu einer kleinen Hütte gefahren und haben dort gegessen. Am liebsten mag ich die Nudelsuppe, heiße Schokolade mit Sahne und das Skiwasser. Am Ende der Woche gibt es immer ein Wettrennen. Leider habe ich dieses Jahr keinen der vorderen Plätze belegt, aber einmal habe ich auch schon eine Goldmedaille gewonnen. Nicht so schön war, dass es in diesem Jahr viele Unfälle gab. Auch ein Junge aus meinem Kurs hat sich am letzten Tag verletzt. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Winter, denn wir werden wieder nach Seefeld fahren.


