Über Indien
Indien gehört zum Kontinent Asien. Dieses Land ist nach China das mit der zweitgrößten Bevölkerungszahl der Welt. Mehr als eine Milliarde Menschen leben auf einer Fläche von rund 3,3 Millionen Quadratkilometern. Die Hauptstadt von Indien heißt Neu-Delhi und hat rund 300 000 Einwohner. Neu-Delhi ist ein Stadtteil von Delhi - dort leben insgesamt etwa 9,8 Millionen Menschen. Die Landessprache ist Hindi, es werden aber auch Englisch sowie 17 weitere Amtssprachen gesprochen. Das Geld, mit dem hier bezahlt wird, heißt ,,Indische Rupie".
Die meisten Inder sind Hindus. Der Hinduismus ist eine Religion. Viele sind Moslems. Es gibt aber auch, wie in der Schule von Nati, viele Menschen, die dem Buddhismus angehören und auch einige Christen. Diese sind jedoch eine absolute Minderheit. ,,Fast überall leben die Menschen, die verschiedenen Religionen angehören, friedlich zusammen und respektieren die unterschiedlichen Traditionen und Rituale. Es gibt dadurch sehr viele Tempel und religiöse Stätten in Indien", erzählt Sabine Heidemann.
In Indien ist der Unterschied zwischen arm und reich extrem groß. Man nimmt an, dass fast die Hälfte der Menschen in Armut lebt. Könnt ihr euch das vorstellen: Etwa jedes vierte Kind in Indien muss arbeiten - viele schon ab dem fünften Lebensjahr. In der Stadt Bombay beispielsweise gibt es Kinder, die in Slums oder auf der Straße leben, betteln oder Kinderarbeit verrichten müssen. Andere wiederum wohnen in Villenvierteln, besuchen teure Privatschulen und haben die Möglichkeit, später zu studieren. Es gibt mehr als 30 Großstädte mit jeweils über eine Million Einwohner. Die meisten Inder - nämlich drei Viertel aller Einwohner - leben aber als Bauern auf dem Land in kleinen Dörfern.
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