So entsteht das Kinder-ECHO
SEKRETÄRIN Beate Vaerst ist die "Glücksfee": Sie zeiht die Gewinner und versendet die Preise. (Foto: Christina Kolb)
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Das Kinder-ECHO erscheint einmal monatlich, außerdem liegt wöchentlich eine Kinder-Seite dem Sonntags-ECHO bei. Zunächst muss der Redakteur/die Redakteurin der Kinderzeitung überlegen und entscheiden, welche Themen in der nächsten Ausgabe des „Kinder-ECHO“ veröffentlicht werden sollen.
Die meisten Themen denken wir uns in der Redaktion selbst aus. Viele tolle Vorschläge kommen aber auch von euch oder euren Lehrern, die mit dem Kinder-ECHO in den Schulen arbeiten. Zum Teil erhalten wir aber auch Pressemitteilungen beispielsweise von Kindertheatern, Zeltlagern oder Buchverlagen. Über eure Anregungen freuen wir uns aber natürlich immer ganz besonders.
Dann geht es an die „Recherche“, so nennt man es, wenn Nachforschungen zu den Themen angestellt werden. Wollen wir beispielsweise in unserer Serie „Welche Tiere leben in unseren Wäldern“ über das Eichhörnchen berichten, überlegen wir erst mal: Wer könnte uns darüber am besten Auskunft geben? Ein Förster. Wir rufen in diesem Fall also bei einem echten Kenner an, zum Beispiel bei dem Förster und Waldpädagogen Peter Fischer aus Darmstadt.
SO WIRD DIE DRUCKPLATTE in die Maschine eingespannt. Hierbei muss der Drucker sehr genau arbeiten. (Foto: Christina Kolb)
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Nach den Gesprächen heißt es: Ausarbeiten der Notizen und Unterlagen beziehungsweise Schreiben der Artikel auf dem Computer. Diese Arbeiten erledigen wir Journalisten beziehungsweise Redakteure, also meine Kollegin Andrea Stütz und ich, Christina Kolb, meist selbst. Ab und zu schicken wir aber auch „Freie Mitarbeiter“ zu Terminen, die dann Artikel für uns schreiben. Freie Mitarbeiter sind Journalisten, die nicht fest bei einer Zeitung angestellt sind, sondern freiberuflich arbeiten.
MEDIENGESTALTERIN Sabine Klein gestaltet die Kinder-ECHO-Zeitung. Das nennt man "layouten". (Foto: Christina Kolb)
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In einer Kette – die sieht aus wie ein Fließband – fahren die gedruckten und gefalteten Kinder-ECHOS anschließend aus der Rotation in eine andere große Halle, die „Zeitungs-weiterverarbeitung“. „Hier werden sie maschinell auf große Rollen gewickelt“, erklärt Schichtführer Andreas Groß.
Sie lagern hier, bis sie in der Nacht vor dem Erscheinungstag vollautomatisch als Beilage in die Tageszeitungen Darmstädter ECHO, Rüsselsheimer ECHO, Groß-Gerauer ECHO, Ried ECHO, Starkenburger ECHO und Odenwälder ECHO eingesteckt werden.
Letzter Schritt: Die ECHOS für das gesamte Verbreitungsgebiet rollen – diesmal inklusive „Kinder-ECHO“ – in gebündelten 50-Stück-Päckchen per Fließband in Kleintransporter und werden von den Fahrern an festgelegten Sammelstellen abgelegt. Von dort holen die für den jeweiligen Bezirk zuständigen Zeitungsausträger die Bündel dann gegen zwei Uhr nachts ab und stecken die einzelnen Exemplare – sofern eure Eltern das „ECHO“ abonniert haben – in euren Zeitungs- oder Briefkasten. 25 000 Exemplare werden außerdem an Schulen geliefert, denn sehr viele Lehrerinnen und Lehrer arbeiten mittlerweile im Unterricht mit dem Kinder-ECHO.





