12. November 2008 | Von Christina Kolb

So entsteht das Kinder-ECHO

 
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Viele von euch haben in den der letzten Zeit bei uns in der Redaktion des Kinder-ECHO angefragt, ob sie denn mal bei uns vorbeikommen können, um zu sehen, wie das Kinder-ECHO entsteht. Einigen konnten wir den Wunsch erfüllen und eine Führung organisieren. Andere haben wir in ihren Klassen besucht und dort von unserer Arbeit erzählt. Damit auch alle anderen interessierten Kinder erfahren, wie das Kinder-ECHO entsteht, schildern wir hier die einzelnen Schritte von der Recherche über den Druck bis zum Transport vor die Haustür.

SEKRETÄRIN Beate Vaerst ist die "Glücksfee": Sie zeiht die Gewinner und versendet die Preise. (Foto: Christina Kolb)

 

Das Kinder-ECHO erscheint einmal monatlich, außerdem liegt wöchentlich eine Kinder-Seite dem Sonntags-ECHO bei. Zunächst muss der Redakteur/die Redakteurin der Kinderzeitung überlegen und entscheiden, welche Themen in der nächsten Ausgabe des „Kinder-ECHO“ veröffentlicht werden sollen.

Die meisten Themen denken wir uns in der Redaktion selbst aus. Viele tolle Vorschläge kommen aber auch von euch oder euren Lehrern, die mit dem Kinder-ECHO in den Schulen arbeiten. Zum Teil erhalten wir aber auch Pressemitteilungen beispielsweise von Kindertheatern, Zeltlagern oder Buchverlagen. Über eure Anregungen freuen wir uns aber natürlich immer ganz besonders.

Dann geht es an die „Recherche“, so nennt man es, wenn Nachforschungen zu den Themen angestellt werden. Wollen wir beispielsweise in unserer Serie „Welche Tiere leben in unseren Wäldern“ über das Eichhörnchen berichten, überlegen wir erst mal: Wer könnte uns darüber am besten Auskunft geben? Ein Förster. Wir rufen in diesem Fall also bei einem echten Kenner an, zum Beispiel bei dem Förster und Waldpädagogen Peter Fischer aus Darmstadt.

SO WIRD DIE DRUCKPLATTE in die Maschine eingespannt. Hierbei muss der Drucker sehr genau arbeiten. (Foto: Christina Kolb)

 

Mit ihm vereinbaren wir einen Termin, fahren dann zu dem vereinbarten Zeitpunkt zu ihm und stellen ihm die Fragen, von denen wir meinen, dass sie euch interessieren könnten. Wir führen also ein Interview mit dem Fachmann, gehen mit ihm gegebenenfalls noch in den Wald und fotografieren mit etwas Glück die Tiere selbst. Andernfalls müssen wir nach Eichhörnchen-Fotos in unserem großen Echo-Archiv suchen. Dort sind Tausende von Fotos digital „gelagert“ und abrufbar.

Nach den Gesprächen heißt es: Ausarbeiten der Notizen und Unterlagen beziehungsweise Schreiben der Artikel auf dem Computer. Diese Arbeiten erledigen wir Journalisten beziehungsweise Redakteure, also meine Kollegin Andrea Stütz und ich, Christina Kolb, meist selbst. Ab und zu schicken wir aber auch „Freie Mitarbeiter“ zu Terminen, die dann Artikel für uns schreiben. Freie Mitarbeiter sind Journalisten, die nicht fest bei einer Zeitung angestellt sind, sondern freiberuflich arbeiten.

MEDIENGESTALTERIN Sabine Klein gestaltet die Kinder-ECHO-Zeitung. Das nennt man "layouten". (Foto: Christina Kolb)

 

In einer Kette – die sieht aus wie ein Fließband – fahren die gedruckten und gefalteten Kinder-ECHOS anschließend aus der Rotation in eine andere große Halle, die „Zeitungs-weiterverarbeitung“. „Hier werden sie maschinell auf große Rollen gewickelt“, erklärt Schichtführer Andreas Groß.

Sie lagern hier, bis sie in der Nacht vor dem Erscheinungstag vollautomatisch als Beilage in die Tageszeitungen Darmstädter ECHO, Rüsselsheimer ECHO, Groß-Gerauer ECHO, Ried ECHO, Starkenburger ECHO und Odenwälder ECHO eingesteckt werden.

Letzter Schritt: Die ECHOS für das gesamte Verbreitungsgebiet rollen – diesmal inklusive „Kinder-ECHO“ – in gebündelten 50-Stück-Päckchen per Fließband in Kleintransporter und werden von den Fahrern an festgelegten Sammelstellen abgelegt. Von dort holen die für den jeweiligen Bezirk zuständigen Zeitungsausträger die Bündel dann gegen zwei Uhr nachts ab und stecken die einzelnen Exemplare – sofern eure Eltern das „ECHO“ abonniert haben – in euren Zeitungs- oder Briefkasten. 25 000 Exemplare werden außerdem an Schulen geliefert, denn sehr viele Lehrerinnen und Lehrer arbeiten mittlerweile im Unterricht mit dem Kinder-ECHO.

 
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Inhalt der Januarausgabe:
  • Im letzten Kinder-Echo des Jahres 2011 haben sich die Redakteurinnen Christina Kolb und Andrea Stütz von Euch verabschiedet. Wer Eure neuen Ansprechpartner sind, erfahrt Ihr jetzt in der Januarausgabe.
  • Die Berufeserie geht weiter: Wir haben für Euch gefragt, was eigentlich eine Logopädin macht.
  • In der Exotenserie stellen wir Euch diesmal die Bonobos vor.
  • Und Kinder-Echo-Leserin Charlotte Scheibel erklärt Euch ihr Hobby: das Voltigieren.
  • Natürlich gibt es auch im neuen Kinder-Echo noch vieles mehr zu entdecken: Rätsel, Gewinnspiele, Tipps und weitere interessante Geschichten und Berichte. Am besten findet ihr es einfach selbst im neuen Kinder-Echo heraus!

Viel Spaß beim Durchforsten der neuen Ausgabe und dem Entdecken noch vieler anderer Themen wünscht euch das Kinder-Echo-Team!

Postkarten und Bilder
Ihr schickt uns Monat für Monat Hunderte von tollen selbstgemalten Bildern mit dem Lösungswort des Preisrätsels. Leider können wir aus Platzgründen immer nur einige abdrucken. Doch wozu gibt es das Internet? Klickt einfach in die Bildergalerie.
Entega-Onlinespiele:
Werde Meister der Erinnerung

Das Spiel besteht aus 12 Kartenpaaren, die gemischt und natürlich verdeckt sind. Du solltest nun die richtigen Paare finden. Dazu klickst du immer zwei Kärtchen an. Passen sie nicht zusammen, dann bleiben sie an der Stelle, allerdings umgedreht. Sind es jedoch zwei gleiche Karten, dann bleiben sie aufgedeckt. Ihr könnt das Spiel alleine aber auch zu mehreren spielen. Viel Spaß!
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Eine Ausgabe für Eure Eltern mit Tipps und Infos zu weiterführenden Schulen.
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