Der Schlitten als Vogelhaus
Eine Geschichte von Annika Höhl, 10 Jahre, aus Griesheim
An einem schönen Wintertag waren Vater und Sohn zu Hause. Da fragte der Sohn: „Vater, mir ist so langweilig, können wir nicht Schlitten bauen und rodeln gehen?“ Vater antwortete: „Ja, das ist eine prima Idee.“
Der Vater holte Werkzeug, und beide machten sich an die Arbeit. „Der wird wunderschön“, rief der Sohn überglücklich. Endlich war der Schlitten fertig. „Jetzt können wir rodeln“, rief der Vater.
Der Vater stellte den Schlitten oben an einen Hang, und beide setzten sich darauf. Da sauste der Schlitten den Hang hinab. „Vater, das macht Spaß“, rief der Sohn.
Doch zu früh gefreut: Der Schlitten fuhr direkt auf einen Baum zu. „Bremsen, Vater, bremsen!“, schrie der Sohn. Aber es war zu spät. Der Schlitten krachte gegen einen Baum und kippte um.
Zu Hause angekommen fiel dem Vater etwas ein. „Vater, was hast du vor? Der Schlitten ist doch jetzt eh Schrott“, fragte der Sohn. Vater antwortete: „Ich baue aus den übrigen Teilen des Schlittens ein nagelneues Vogelhäuschen.“ Und der Vater machte sich an die Arbeit, während sein Sohn diesmal nur zuschaute. Dann war das Vogelhäuschen fertig, und viele Vögel wohnten darin. Vater und Sohn waren glücklich, doch noch etwas mit ihrem kaputten Schlitten gemacht zu haben. Ende!


