30. August 2010 | Von

Gamescom - alles Computer oder was?

„neuneinhalb“ erklärt euch, seit wann es PCs gibt und wie sie funktionieren

Auf dem PC kann man viel Wissenswertes recherchieren.
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Auf dem PC kann man nicht nur super spielen, sondern auch viel Wissenswertes recherchieren. Foto: © Rainer Sturm/pixelio.de

Es ist wieder soweit: Die größte Computer- und Videospielmesse der Welt – die Gamescom – öffnet vom 18. bis 22. August in Köln ihre Tore. Das lässt sich Johannes nicht entgehen und testet für euch die neuesten Spiele. Aber nicht nur er freut sich auf die Messe: Viele Computerspielfans campen vor Ort, um jede Minute auskosten zu können. Was sie von den neuen Spielen halten, zeigt „neuneinhalb“.

Aber was ist ein Computer? Im Grunde ist das ein großer Rechner. Je nach Programmierung kann er verschiedene Abläufe steuern und Daten verarbeiten. Mit dem PC – dem persönlichen Computer – kann man zum Beispiel Texte und Bilder bearbeiten, Hausaufgaben machen oder im Internet surfen. Und egal ob Automatiktür, Spülmaschine oder Ampelanlage – alles wird per Computer gesteuert. Die PCs in Firmen oder Rechenzentren steuern und überwachen komplizierte Arbeitsvorgänge und sorgen dafür, dass die ganze Welt miteinander in Verbindung treten kann.

Auch wenn ein Computer Schriften, Bilder oder Internetseiten in verschiedenen Farben anzeigt, erkennt er nur Zahlen, und zwar nur Nullen und Einsen. Jede Farbe zum Beispiel hat eine eigene Kombination aus Nullen und Einsen. Die verarbeitet der Rechner und zeigt die Farbe dann auf dem Bildschirm an.

Der Ursprung des Computers liegt lange zurück. Bereits vor 3000 Jahren wurde das erste Rechensystem erfunden: Der Abakus, den es heute noch gibt. Man nennt ihn auch Rechenschieber, weil man Kugeln auf Stäben rumschieben kann, um Rechenvorgänge sichtbar zu machen. Die ersten richtigen Rechenmaschinen entstanden vor rund 400 Jahren – zunächst konnten sie nur einfache Rechnungen lösen und beim Kopfrechnen und Handel helfen. 1832 begann Charles Babbage eine Maschine zu bauen, die Zahlen auf Lochkarten speichern konnte. Diese Maschine funktionierte allerdings ohne Strom, denn den gab es damals noch nicht.

Als es Strom aus Steckdosen gab, baute Konrad Zuse 1941 eine Rechenmaschine, die nur drei Sekunden Zeit für eine Multiplikation benötigte. Noch schneller war 1946 der erste Zentralrechner ENIAC. Mit 8 x 10 Quadratmeter Grundfläche passte er allerdings in kein Büro. Außerdem verbrauchte er am Tag so viel Strom wie eine Kleinstadt. Das änderte sich, als 1971 der erste Mikroprozessor erfunden wurde – eine Art Mini-Maschine. Durch die Mikroprozessoren wurden die Rechenmaschinen immer kleiner und leistungsfähiger.  Mehr zum Thema erfahrt ihr in „neuneinhalb“. Darin erklären die Reporter Malin Büttner und Johannes Büchs Nachrichten so, dass jeder sie versteht. Das Kindernachrichtenmagazin gibt‘s samstags um 8.30 Uhr und um 11 Uhr im Ersten und im Internet unter www.neuneinhalb.wdr.de.

 



Inhalt der Januarausgabe:
  • Im letzten Kinder-Echo des Jahres 2011 haben sich die Redakteurinnen Christina Kolb und Andrea Stütz von Euch verabschiedet. Wer Eure neuen Ansprechpartner sind, erfahrt Ihr jetzt in der Januarausgabe.
  • Die Berufeserie geht weiter: Wir haben für Euch gefragt, was eigentlich eine Logopädin macht.
  • In der Exotenserie stellen wir Euch diesmal die Bonobos vor.
  • Und Kinder-Echo-Leserin Charlotte Scheibel erklärt Euch ihr Hobby: das Voltigieren.
  • Natürlich gibt es auch im neuen Kinder-Echo noch vieles mehr zu entdecken: Rätsel, Gewinnspiele, Tipps und weitere interessante Geschichten und Berichte. Am besten findet ihr es einfach selbst im neuen Kinder-Echo heraus!

Viel Spaß beim Durchforsten der neuen Ausgabe und dem Entdecken noch vieler anderer Themen wünscht euch das Kinder-Echo-Team!

Postkarten und Bilder
Ihr schickt uns Monat für Monat Hunderte von tollen selbstgemalten Bildern mit dem Lösungswort des Preisrätsels. Leider können wir aus Platzgründen immer nur einige abdrucken. Doch wozu gibt es das Internet? Klickt einfach in die Bildergalerie.
Entega-Onlinespiele:
Werde Meister der Erinnerung

Das Spiel besteht aus 12 Kartenpaaren, die gemischt und natürlich verdeckt sind. Du solltest nun die richtigen Paare finden. Dazu klickst du immer zwei Kärtchen an. Passen sie nicht zusammen, dann bleiben sie an der Stelle, allerdings umgedreht. Sind es jedoch zwei gleiche Karten, dann bleiben sie aufgedeckt. Ihr könnt das Spiel alleine aber auch zu mehreren spielen. Viel Spaß!
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Eine Ausgabe für Eure Eltern mit Tipps und Infos zu weiterführenden Schulen.
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