Einige erfolgreiche Eiskunstläufer haben Sprünge erfunden, die dann nach ihnen benannt wurden: beispielsweise den „Rittberger“, erstmals 1910 von dem Deutschen Werner Rittberger gesprungen. Auch Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler haben einen Sprung erfunden, diesen aber leider nicht schützen lassen, erzählt die ehemalige Eiskunstläuferin: „Den Hebesprung, der „Cardwheel“ genannt wird – der müsste eigentlich ‚Kilius-Bäumler-Sprung‘ genannt werden.“
Sprünge im Eiskunstlauf
Sprünge sind Eiskunstlaufelemente, bei denen der Eiskunstläufer von der Eisfläche abhebt und sich in der Luft um die eigene Achse dreht. Es gibt sechs Grundsprünge – Axel , Rittberger , Salchow , Toeloop , Flip und Lutz – inzwischen sind aber über 100 weitere bekannt, die letzten Endes von den Grundsprüngen abgeleitet sind. Sprünge können mit einfacher, doppelter, dreifacher und sogar vierfacher Rotation ausgeführt werden.
