Was ist Terrorismus?
Das Wort „Terror“ stammt aus dem Lateinischen und heißt „Schrecken“. Terroristen sind also Menschen, die Schrecken verbreiten. Das machen sie mit grausamen Anschlägen und Entführungen, bei denen oft viele Menschen ums Leben kommen. Auf diese Weise wollen sie ihre Ziele gewaltsam, oft auch gegen einen Staat durchsetzen.
Ihr rücksichtsloses und brutales Vorgehen erklären Terroristen meistens damit, dass sie eine andere und bessere Welt wollen und geben dafür politische oder religiöse Gründe an. Aber was soll das für eine Welt sein, in der die meisten Menschen in Angst und Schrecken leben?
In manchen Ländern, zum Beispiel in Nordirland, in Spanien, im Nahen Osten (also in den arabischen Staaten Vorderasiens und Israel) oder einigen südamerikanischen und südostasiatischen Staaten, bezeichnen sich Terroristen als Widerstands- oder Befreiungskämpfer. Manchmal wollen sie die Unabhängigkeit eines Landesteils erkämpfen und dazu scheint ihnen fast jedes Mittel recht zu sein.
Eine besonders unberechenbare Form des Terrorismus sind die so genannten Selbstmordattentate. Dabei setzen die Terroristen das eigene Leben ein, um ihre Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel bei den Anschlägen am 11. September 2001 (dazu der Text rechts).
Aber nicht nur Einzelpersonen können Terroristen sein. Oft sind es ganze Gruppen und es gibt auch Staaten, die ihre Bevölkerung unterdrücken und dazu grausame Mittel einsetzen.
? Begriffe wie diesen erklären Gerd Schneider und Christiane Toyka-Seid im Lexikon auf der Kinder-Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung www.hanisauland.de.

