Mit Hilfe einer U-förmigen Vorrichtung, dem Zug, kann bei der Zug-Posaune die Schallröhre stufenlos verlängert werden. Die stufenlose Regulierbarkeit bietet die Möglichkeit, gleitende Übergänge zwischen vielen Tönen herzustellen – das für die Posaune charakteristische sogenannte Glissando.
Obwohl die Posaune relativ einfach zu spielen aussieht, gehört viel Geschick dazu. Vor allem die Töne genau zu treffen, stellt für den Anfänger und ungeübte Spieler die größte Schwierigkeit dar.
Durch das Herausziehen der U-förmigen Röhre wird die Tonhöhe in sieben Stufen erniedrigt (sogenannte Lagen). Dabei erklingt der richtige Ton allerdings nur dann, wenn sich der Zug an einer bestimmten Position befindet, das heißt: Die richtige Rohrlänge muss vom Spieler gefunden werden.
Da die Posaune ein Instrument mit überwiegend zylindrischem Rohrverlauf ist, das mit einem kesselförmigen Mundstück gespielt wird, ist ihr Klang eher mit dem einer Trompete zu vergleichen – von scharf und grell bis voll sind alle Spielarten möglich.
