Der Begriff „Mobbing“ kommt aus dem Englischen („to mob“ heißt „angreifen“, „attackieren“). Es bedeutet, dass Schwächere, Ängstliche und Unsichere von einer oder mehreren Personen, wie zum Beispiel Klassenkameraden über eine längere Zeit hinweg schikaniert, gequält oder verletzt werden. Das kann mit Worten erfolgen, durch Beschimpfungen, Beleidigungen, falsche Aussagen und Intrigen. Menschen werden manchmal auch durch direkte Angriffe gemobbt, also durch Gewalttätigkeiten.
Mobber wollen ihre Opfer einschüchtern. Dadurch wollen sie ihre eigene Macht zeigen. Mobbingopfer leiden darunter, manchmal werden sie sogar krank.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass jede Woche 500 000 Kinder in der Schule gemobbt werden. Aber je öfter und je offener über Mobbing gesprochen wird, umso geringer ist die Gefahr, dass gemobbt wird.
Begriffe wie diesen erklären Gerd Schneider und Christiane Toyka-Seid im Lexikon auf der Kinder-Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung www.hanisauland.de.

