Was ist eigentlich „Bio“?
Angebaut werden „Bio“-Lebensmittel von Biobauern. Das sind Bauern, die zum Beispiel auf die Verwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln verzichten. Felder, auf denen Bio-Gemüse wächst, können auch durch eine Hecke geschützt werden: Dieser sogenannte Grüngürtel schützt sie vor Schädlingen.
Damit die Pflanzen im Boden genügend Nährstoffe zum Wachsen finden, bauen Biobauern auf ihren Feldern verschiedene Getreide- und Gemüsesorten abwechselnd an. Jede Pflanzenart entzieht und liefert dem Boden andere Nährstoffe, und so kann er sich erholen.
Auch beim Düngen der Erde verzichten Biobauern auf Chemie. Auf einem Biobauernhof bilden Tiere und Pflanzen gemeinsam einen Kreislauf. Ein Teil der angebauten Pflanzen wird wieder an die Tiere verfüttert. Das verdaute Futter kommt natürlich aus den Tieren irgendwann wieder heraus und wird dann auf die Felder gebracht. Der dort verteilte Mist sorgt wiederum dafür, dass die Pflanzen gut wachsen können.
Ein Bio-Bauernhof nutzt die Kreisläufe der Natur und greift so wenig wie möglich in deren Abläufe ein. Dadurch bekommen wir dann Lebensmittel, die weniger Schadstoffe enthalten und gesünder für uns sind. Und um diese Lebensmittel erkennen und von anderen unterscheiden zu können, gibt es Bio-Siegel.
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