Geld, das grün wird
Du brauchst:
- Essig (z. B. Essig-Essenz)
- einen Teller
- ein Geschirrtuch
- eine neue, möglichst glänzende Centmünze
So funktioniert‘s:
Gieße Essig auf ein Geschirrtuch und lege eine Kupfermünze, zum Beispiel ein Ein-, Zwei- oder Fünf-Cent-Stück, darauf. Jetzt brauchst du ein paar Stunden Geduld. Am besten wartest du über Nacht.
Dann kannst du die Münze umdrehen. Die untere Seite, die auf dem essiggetränkten Handtuch gelegen hat, ist grün geworden.
Woran das liegt? Die Essigsäure im Essig reagiert mit dem Kupfer der Münze. Dabei entsteht grünes Kupferacetat, das man aufgrund seiner Farbe auch Grünspan nennt. Vielleicht sind dir schon mal grüne Kirchturmspitzen oder grünliche Dächer auf Schlössern aufgefallen. Dort ist etwas Ähnliches passiert: Das Kupfer der Dächer hat mit dem Kohlendioxid reagiert, das überall in der Luft ist.
Das Kupferkarbonat, das dabei entsteht, nennt man „Patina“ – und es ist nicht nur unschädlich für die Dächer, sondern auch ausdrücklich erwünscht. Denn die „Patina“ schützt das Dach vor weiteren Wetterschäden.

