Mini-Ballon
Nicht nur Autos können mit Gas angetrieben werden. Bei schönem Wetter sind am Himmel immer mal wieder Heißluftballons zu sehen, die einen Gasbrenner an Bord haben, der die Luft im Ballon erhitzt und so für Auftrieb sorgt. Erfunden wurde der Heißluftballon um 1800 von den Brüdern Montgolfier (wir haben euch im letzten Kinder-Echo darüber berichtet). Damals kam noch ausschließlich heiße Luft zum Einsatz, daher der Name.
Auch dein Mini-Ballon wird mit heißer Luft funktionieren. Wichtig: Mache dieses Experiment nur zusammen mit einem Erwachsenen und nicht in geschlossenen Räumen!Das brauchst du:
- Einen Teebeutel
- Einen Teller
- Streichhölzer
Und so funktioniert's:
Zuerst musst du den Teebeutel bearbeiten: Entferne Schnur, Metallklammer und den Inhalt, falte ihn auseinander und forme ihn dann zu einem Schlauch. Jetzt stellst du den Schlauch auf einen Teller und zündest ihn oben an. Zuerst brennt er vor sich hin, um dann plötzlich in die Luft zu gehen. Warum? Beim Herunterbrennen wird der Teebeutel immer leichter. Währenddessen erhitzt das Feuer die Luft im Teebeutel. Da warme Luft leichter ist als kalte, steigt sie auf und zieht den Teebeutel mit. Vom Prinzip her funktionieren so auch Heißluftballons: die warme Luft im Ballon ist leichter als die Luft außen. Der Ballon hebt ab.
Quelle des Experiments: Atlas Verlag, Sammelkarten Experimente.


